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Luftfeuchtigkeit: 89%

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  • 03 Jan 2019

    Schnee -1°C -3°C

  • 04 Jan 2019

    bewölkt 1°C -5°C

Im Sommer 15 buchten wir die 8. Begehung der Weinertwand am Vexierturm und am 1. August gelang uns sogar die Erstbesteigung der Schreckensteiner Nadel (Flohspitze) im Schmilkaer Gebiet durch Alfred Günther. Leider mussten wir im selben Jahr einen tödlichen Sportunfall an der Lokomotive hinnehmen. Erwin Hollmann zum ehrenden Gedächtnis. Der I. Weltkrieg 1914 - 1918 forderte die Hälfte aller Mitglieder, desgleichen der II. Weltkrieg. 1920 kam es zur Wiedervereinigung der Reste der Mitglieder im “Tolkewitzer Hof”, und in den folgenden Jahren erreichten wir unter Voigt und Hilles Initiative die erfolgreiche Durchführung der meisten der damals bestehenden schweren Renger -, Dietrich und Strubichwege. Die nun folgende schwere Wirtschaftskrise zwang uns durch Arbeitslosigkeit teilweise zur Wanderschaft und zum politischen Nachdenken. Wir wechselten, wie viele andere Clubs von der bürgerlichen Sportorganisation zu den proletarisch gesinnten Naturfreunden. Die Folge war ein allgemeiner Rückgang und Tiefstand der Leistungen im Klettersport im Jahr 1930. Absoluter Höhepunkte waren unsere alljährlichen mehrtägigen Oster- und Pfingsttouren ins Böhmische MittelGebirge. Was da trotz schwachem Geldbeutel in ungezwungener Fröhlichkeit, Galgenhumor in Musik und Liedern verzapft wurde, könnte Bände füllen. Die Arbeitslosigkeit verging und 1938 unternahmen Voigt und Lühr die erste Alpentour. Bezwungen wurden Gipfel im Wilden Kaiser und in den Zillertaler Alpen in Höhen um die 3000m. Desgleichen waren wir 1939 im Karwendel und den Alpen um Meierhofen mit Voigt, Lühr, Zimmermann und Herbert Hoffmann. Das 25. Stiftungsfest in der Ziegelscheune war das bis dahin schönste und erfolgreichste, bei dem alle Mitglieder und Beteiligten ihre sportliche Verbundenheit zur Natur und Kameradschaftlichkeit bezeugten. Der II. WK riss wieder große Lücken in unsere verstärkten Mitgliederreihen. Nachwuchs und ältere Mitglie-der bezwangen 1941 - 44 eine große Anzahl der damals schwersten Klettereien. Das furchtbare Chaos am Ende des II. Weltkrieges dauerte nochmals einige Jahre und 1948 sammelten sich wiederum die Reste des T.V.S. im total zertrümmerten Dresden. Ganz klein fingen wir wieder von neuem an uns Sonntags an Wald und Fels der Sächs. Schweiz zu erfreuen. Wir füllten unsere stark gelichteten Reihen durch neue Mitglieder auf und das 50.Stiftungsfest in der Russigmühle sah wieder eine stattliche Anzahl von berg- und sangesfreudigen Clubfreunden zusammen.                                (Aufgeschrieben von Fritz Voigt)

Jugenderinnerungen eines alten Schreckensteiners

Der alte schöne Liedertext:”Mein Vater war ein Wandersmann und mir steckts auch im Blut” passte damals so richtig zu mir, der 12 jährigen Rotznase, der sei-nen Erzeuger im Sommer in den Schulferien oftmals auf seinen Handlungsreisen in die Lausitz bis ins Riesengebirge begleitete. Schon in der Schulzeit lernte ich meinen Lieblingsweg, den Kammweg Rosenberg - Lausche kennen und lieben. Als Lehrjunge machte ich mich bald sportlich selbstständig und wanderte im Konfirmandenanzug allein im Böhmischen Mittelgebirge umher. Alles musste so billig wie irgend möglich sein, denn mein Vater, der zu Hause noch 5 Würmer zu versorgen hatte und nicht gerade mit Glücksgütern gesegnet war, gab mir nur wenig Taschengeld. Deshalb begann oder endete manche Bergfahrt in Pillnitz oder Laubegast an der Straßenbahnhaltestelle. Doch er hatte wahrscheinlich in einem klaren Augenblick in seinen Perspektivplan 1913 einen gewissen Betrag für seinen jüngsten Spross eingeplant. Eines schönen Tages Anfang April, die Birken prangten schon im ersten Grün, fuhr mein Vater mit mir zum “Sporthaus Kreidl” und kaufte mir eine Manchesterhose, grüne Joppe, bunten Schlips, einen Hut Marke “Steinklopfer”, Feldflasche mit Trinkbecher und am 13.04.13 begann meine erste von nun an registrierte Bergfahrt: Bärensteine - Rauenstein - Cot-taer Spitzberg - Pirna. Ich richtete alle nun folgenden Touren, die nicht an Sonntagen stattfanden, so ein, dass ja kein “Turnen” versäumt wurde, denn die-se Sportart kannte ich von Kindesbeinen an und war mir gleich lieb, wie die Ber-gen. Seit 1912 war ich Mitglied der III. Jugendabteilung des Allgemeinen Turn-vereins Marschner Straße und fand bald heraus, dass sich in der 1. Riege, der ich angehörte, Kraxler gleichen Alters befanden. Mehrere wohnten in meiner Nähe und waren kenntlich an den hellgrauen Tellerhüten, so genannten “Gipfelstürmern” mit irgendeinem Blechschild oder Edelweiß daran. Das machte auf mich großen Eindruck. Wie ich später erfuhr, erstiegen sie gar keine Gipfel, sondern horzelten wild an den Felskuppen des Cottaer Spitzberges, am Sattel-berg oder im “Labyrinth” umher. Zum eigentlichen Klettern gehörte ein richti-ges Kletterseil. Deshalb wurde bereits vor dem I. Weltkrieg eine ganze Anzahl von Kletterklubs gegründet, wodurch die Anschaffung von Seilen durch Mit-gliedsbeiträge erleichtert wurde. Anfangs hatte ich mich einer Wandergruppe des “Deutschen Vereins für Volkshygiene” angeschlossen, wo mitunter auch ein bisschen gehorzelt wurde. Doch waren mir später die planmäßig durchgeführten Kletterfahrten für Anfänger der “Sektion Allgemeiner Turnverein Dresden des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins” lieber und interessanter. Die Schwedenhöhle, am Hohen Torstein, der Müllerstein, Frienstein und andere leichte “Sachen” wurden so meine ersten klettersportlichen Erfolge, ohne zu ahnen, dass sie die Anfänge eines langen Bergsteigerlebens sein sollten. Die heimatlichen Berge und Felsen nahmen mich nun allsonntäglich so in ihren Bann, dass ich das Turnen nur noch als Mittel zu Zweck, d. h. zur Muskelstählung und Erhöhung der Gewandtheit für weitere Kletterfahrten ansah. Der Hauptiniti-ator des Kletter- und Klubgedankens in der Turnriege war ein kleiner, sehniger, springlebendiger Bursche: Alfred Günther. Er war in der ganzen Umgebung des heutigen Fetscherplatzes nur unter dem Spitznamen “Floh” bekannt. Deswegen wurde unsere Riege auch manchmal scherzhafter Weise die “Flohsteiner” ge-nannt. Er rechnete mit allen Riegenmitgliedern: Günther, Hornoff. Reimann, Wieland, Voigt, König, Schuffenhauer. Wenn da jeder vielleicht noch einen Freund mitbrachte, war ja das Dutzend voll. Das genügte vollauf. Pro Kopf jede Woche einen “Fuffziger” und zu Ostern konnte es mit Seil und Klubabzeichen losgehen. Ich war der einzige der sich vorläufig noch zurückhielt, da ich mich zum Klettern am hohen Fels mit Seil noch zu jung fühlte. Am Freitag, den 6. Februar 1914 sprach mich “Floh” beim Turnen an, ob ich morgen (7.2.) eine Nachtwanderung in die Heide mitmachte, was damals unter jungen Burschen sehr beliebt war. Ich konnte leider nicht zusagen, weil ich mich zu einer Jugendwanderung nach dem Mückentürmchen verpflichtet hatte. Die Turner der 1. Riege liefen unterdes in Wanderkluft mit Mundharmonika und zusammen-klappbarer Touristenlaterne über Bühlau nach Ullersdorf, wo sich in der “Schmiedeschänke” zum Wochenende immer ein zünftiger Wuchterbetrieb abspielte. Es hatte sich unserer Truppe wirklich noch einige Tatendurstige hin-zugesellt. Auf dem Heimweg vor Mitternacht sah Alfred Günther den Moment gekommen. Er legte allen um sich gescharten seinen Plan vor, man begab sich in die vorgesehene Kneipe “Zu den drei Elstern” auf der Schumannstraße und gründete einen Touristenverein. Alle waren einverstanden mit wöchentlich 10 Pfennigen Klubbeitrag und bis auf weiteres 50 Pfennig Seilgeld. Den Vorstand musste der Älteste, Karl Wittge, machen, der als Tischler bereits ausgelernt hatte. Der Jüngste war 15 Jahre, die anderen 16 bis 17 Jahre. Als Klubtag wurde der Mittwoch festgelegt. War noch der Klubname zu erfinden. Man ei-nigte sich auf “Nachtlampe”, die ja auf dem Tische langsam verglühte. Alles wurde noch mit einem Stiefel “Böhmisch” besiegelt und um Mitternacht war die Heimat um einen Klub reicher. Am nächsten Mittwoch, den 11. 2. 1914 wurde die Sache dann perfekt. Man einigte sich auf den Namen “Touristen - Verein - Schreckensteiner 1914”. Das Klubabzeichen wurde entworfen und bestellt, die übrigen Posten wurden verteilt: II. Vorsitzender, Kassierer, Schriftführer u. s. w. Von nun an ging alles seinen Gang. Zu Ostern 1914 war auch ich mit von der Partie. Günthers Rechnung war glatt gegangen. Das neue Seil war da und das Klubabzeichen prangte am Hut. Ich durfte das Seil, zum Kranz geflochten, hinterm Rucksack tragen. In Rathen, an der Lokomotive, wurde es sogleich auf Reißfestigkeit geprüft. Erich Thieme sprang am “Übertritt” an der Esse, rut-schte ab und hing wohlbehalten am neuen Seil. Es hatte sich bewährt, es war geweiht! Natürlich schnallten wir ab. Zu Fuß gings über Waltersdorf gegen die Schrammsteine.Vor der Schrammsteinbaude, romantisch geschützt unter einer breit ausladenden Kiefer schlief der ganze Klub selig und sorglos den Schlaf ei-ner glücklichen Jugend, bis uns früh fröstelnd der erste Sonnenstrahl aus der Ruhe weckte. Nach weiterer reger Sportbetätigung am Falkenstein und Hohen Torstein war uns klar, einen Sport gefunden zu haben, dem wir fortan die Treue halten wollten.

Das Klubzimmer wurde nach unseren Ideen ausgestaltet. Die Wände zierten außer Alpenbildern ein Duzend dem Klubabzeichen ähnelnde große bunte Papp-schilder, in welchen jeweils der Spitzname eines jeden Mitgliedes eingemalt war. Ich entsinne mich noch auf folgende Namen. Wittke: “Alter”, Lehnert: “Qualm”, Thieme: “Meurer”, Günther: “Floh”, Reimann: “Spund”, Voigt: “Pflau-mus”, Hornoff: “Sepp”, König: “Nissel”, Wittke II: “Schlamm”, Kallensee: “Ted-dy”, Wieland: “Horzel”. Auch ein Klubschrank wurde gestiftet, eine Tischglocke, Sportelkasse, Klubstempel und später kam noch die unvermeidliche Klubfahne dazu. Nach der strengen Klubsitzung ging man ins “Gesellige” über, wo vorwie-gend gesungen und Mundharmonika gespielt wurde. War auch dieses gegen 11 Uhr erschöpft, gings meist geschlossen zum Besuch anderer Kletterklubs. Von “Kletterlust 1913” gings zu “Vexiertürmer”, zu “Alpenbuam”, “Stoanwandler”

u. s. w. bis uns nach Mitternacht zuweilen “die Luft zu dicke” wurde. Doch die-ses fröhliche Sportlerleben dauerte nur ein halbes Jahr. Der unselige I. Welt-krieg brach aus und zog nacheinander alle Klubgenossen in seine Fänge.

Nach Kriegsende sammelte ich im “Restaurant Tolkewitzer Hof” alle übrig gebliebenen Schreckensteiner zu einer Zusammenkunft und begann mit 5 Mann den Klubbetrieb und seinen schönen Sport von neuem: Wittke, Reimann, König, Lehnert und ich. Leider haben außer mir nach kurzer Zeit alle wegen unüber-windlicher Schwierigkeiten den Klub den Rücken gekehrt, so dass es zurzeit von den Gründungsmitgliedern nur noch mir vergönnt ist den Klub die Treue zu halten.           (aufgeschrieben von Fritz Voigt)